Zeitkrank
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» Coming in summer 2010
Seismograph
- 9 Songs, 8 Interludes, Bonus-Remix
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Zeitkrank (Summer 2010) . Songs in detail
Apokalypse
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Im Kampf um Selbst
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Unter Feinden
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Noch mehr Tod ist unterm Wald
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Zeitkrank
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Seismograph (2006) . Songs in detail
Jane Feels Good (Kristallin)
nackte Salzkristalle brennen
atmen ekstatisch schnell überhöht
werden gemalt wer kann die Künstler erkennen
hastig verharrend flammendes Rennen
Inferno der Sinne will nicht dass es geht
geh nicht geh nie Ekstase bleibe
Flammen bersten Salz muss trinken
oben am Quell darin ich treibe
im Wahnsinn rasend bleibe bleibe
Glut bald doch Wissen und erschöpftes Winken
Borderline Love
hände, die einst deine seele molken,
brechen deine lieben augen,
die, nunmehr gewitterwolken,
scharfe todesahnung saugen.
und dein blut, dem tränen folgen,
netzt mein ich. – oh sieges pauken!
königin, die du meine sinne verführst,
birgst mich in deinem morbiden paradies.
gebeugt deinem willen – mit deiner stimme
entführst du mich in dein verlies.
hieß lieben nicht schon immer töten?
sich selbst – ein schluck – wär’ kein gewinn.
teufelsharfen, engelsföten,
führen dich – nunja, wohin?
zu gräsern, göttern, krähen, kröten?
ganz gleich, goodbye, und neubeginn.
königin, die du meine sinne verführst,
birgst mich in deinem morbiden paradies.
gebeugt deinem willen – mit deiner stimme
entführst du mich in dein verlies.
lügnerin, die du mir befehle erteilst
weist ins nichts: "finde mich dort!"
und weil du in mir und meiner seele verweilst
führst du mich fort.
Generic: Lüsterne Leiden
Dem Marsch der bunten, bösen Huren
Hab’ ich so lüstern zugeschaut:
Die Hände in die Schöße fuhren,
Der Regen tilgte alle Spuren,
Die Gesten waren mir vertraut.
Komm’, lass’ uns leiden, lüstern leiden,
Lass’ uns leiden, lüsterne Leiden.
Sie lockten mich mit kalter nackter Haut
In ihr dunkelstes Verlies:
Mir ward die Fürstin angetraut,
Die mir ein purpur-düstres Schloss gebaut
Und mich davor marschieren ließ.
Adversus Stultitiam Philos Deploys
Verlacht von unsrer Arroganz
Seid ihr, die uns nicht gleichen.
Vollführt ihr diesen Irrentanz -
Wollt ihr das Ideal erreichen?
Vergeblich! Denn ihr bleibt Lakaien
Der bittren Dummheit, die ihr fresst.
Erbrechend lichten sich die Reihen,
Doch keiner, der das Mahl verlässt.
Adversus Stultitiam Philos Deploys.
Und um uns herum der Tod – Freiheit ist mein!
Die eignen Leiber mästend, streichelnd,
Versinkt ihr in Leibeigenschaft.
Und eure Köpfe klatschen heuchelnd,
Darin der süße Stumpfsinn klafft.
Zum Tanz der leeren Leiber
Seid ihr so vornehm ausstaffiert.
Die Orgie, dumpf und heiter,
Hat euch in Sklaverei geführt.
Die Türn hinaus sind euch verschlossen,
Was wohl dahinter steht bereit.
Doch fett, faul, feig und unverdrossen
Seid ihr der Wahrheit nicht gefeit.
Und irgendwo im engen Hirn
Ein Funke der Erkenntnis glimmt.
So schaut ihr auf zu unsren Türn,
Doch sie sind nicht für euch bestimmt.
Creating Souls
Unsres Abends Boten künden
Unendlichkeit der Nacht
Sonnenfeuer dunkler Sünden
Glut und Blut der Tag vollbracht
Creating souls to recognize the difference
Creating souls to recognize the difference beetween
you and me
Wolkenmärsche Todeshauch
sternendämmernd in die Nacht
des Weltalls wunderbarer Brauch
wir lieben uns es wird vollbracht
Sonnenfeuer Todeshauch
sternendämmernd ists vollbracht
des Weltalls ewiggleicher Brauch
ruft unsre Seelen hin zur Nacht
Götterwein
Nur ein Gesetz gebar die Welt,
banal, doch stark, trotz Sturzgeburt;
bald war der Bastard Gott – gestählt
durch Gold und Wein, verroht, verhurt.
"Sei gleich! Sei so banal wie ich!
Und atme nur das kleine Wie!"
Die große, blaue Sehnsucht wich
dem Schöpfer der Phantasmagorie.
Die Mär von Einzigartigkeit
als Sinngeschenk der Ideale;
oh, wär’ ich der, der sie versteht,
doch teure Zeche, die ich zahle.
Im Kampf der Welt mit Weltenseelen
ließ mich die Sucht nach Götterwein
den bittren Seelenmord befehlen,
so schenk’ mir ein, Bastard, schenk’ mir ein!
La Condition Humaine
Die Armee der Holzpferdreiter
hat sich stolz im Feld postiert,
Trommelwirbel klingen heiter
ob der Schlacht, die gleich geführt.
Denn feindlich wartet gegenüber
die Armee der Holzpferdreiter;
schaukeln lüstern fast vornüber -
holzschwertrasselnd woll’n sie weiter.
Siegeswillen als Begleiter?
Fürsten fordern: "Mordet sie!"
Die Armeen der Holzpferdreiter
wiegen sich in Blasphemie -
und stürmen aufeinander ein,
wer wird der neue Wegbereiter? -
Es wird im Feld vernichtet sein
die Armee der Holzpferdreiter.
Und es wurde sich entschieden
graue Thesen zu vollbringen:
Weder wurde Mord gemieden,
noch der bitterböse Frieden.
Welt – auf dich woll’n wir ein Loblied singen.















